Erektionsstörungen können häufig behandelt werden. Welche Methode sinnvoll ist, hängt von der Ursache, dem allgemeinen Gesundheitszustand, Begleitmedikamenten und den Wünschen der betroffenen Person ab.
Ursachen und Risikofaktoren behandeln
Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Blutfette, Rauchen, Übergewicht, Medikamente, hormonelle Veränderungen oder psychische Belastungen können beteiligt sein. Die Behandlung solcher Faktoren kann die Sexualgesundheit und die allgemeine Gesundheit verbessern.
Beratung und Psychotherapie
Bei Stress, Ängsten, Depression oder partnerschaftlicher Belastung können sexualmedizinische Beratung, Psychotherapie oder Paarberatung sinnvoll sein. Körperliche und psychische Faktoren treten häufig gemeinsam auf.
Arzneimittel
PDE-5-Hemmer wie Sildenafil oder Tadalafil gelten bei vielen Betroffenen als mögliche Erstlinientherapie. Sie sind verschreibungspflichtig und nicht für jede Person geeignet. Besonders Nitrate und sogenannte Poppers dürfen nicht gleichzeitig verwendet werden.
Weitere Möglichkeiten
Je nach Situation kommen Vakuumerektionshilfen, lokal angewendete oder injizierbare Arzneimittel und in ausgewählten Fällen operative Verfahren infrage. Nutzen, Risiken und praktische Anwendung müssen fachlich erklärt werden.
Eine Behandlung sollte gemeinsam mit einer Ärztin oder einem Arzt ausgewählt werden.
